-Was Sie schon immer über Ätherische Öle wissen
wollten-
Koriander Pflanzenfamilie der Apiaceae/Doldengewächse
Die alten Ägypter verwendeten die
zerstoßenen Samen des Koriander als Heilpflanze bei
Schlaflosigkeit und Verstopfung sowie als
Aphrodisiakum und zu religiösen Zeremonien. In der orientalischen, thailändischen und indischen Küche wiederum ist Koriander seit jeher ein äußerst beliebtes Küchenkraut, unter anderem, weil er den Fäulnisprozeß von Fleisch verzögert. So verleiht er beispielsweise als einer der wichtigsten Bestandteile von Curry-Mischungen zahlreichen indischen Gerichten seinen typischen, erdig-pfeffrigen Geschmack. Obwohl Koriander hin und wieder als "chinesische Petersilie" bezeichnet wird, gilt nicht China, sondern das Mittelmeergebiet und der Mittlere Osten als seine ursprüngliche Heimat. Im frühen Mittelalter gelangte er durch die Römer auch nach Mitteleuropa . Er wurde in französischen Klostergärten kultiviert, die Karmelitermönche etwa verwendeten ihn als Zusatz für ein Gesichtswasser, die Kartäuser und Benediktiner wiederum aromatisierten mit seinen Blättern ihre hochprozentigen Kräuterliköre.
Die Hauptinhaltsstoffe sind: D-Linalool (Coriandrol), Geraniol, Cymol, Borneol, Pinen, Terpinen, Phellandren u.A. Körperliche Wirkung: Geistige Wirkung: Anwendungen: Bei Blähungen, Appetitmangel und Verdauungsbeschwerden: innerlich 2x täglich 12 Tropfen verdünnt einnehmen, oder beim Kochen als Gewürz verwenden. Bei rheumatischen Beschwerden, Gesichtsneuralgien, Zahnschmerzen, nervösen Verspannungen im Gesicht und Schmerzen, die durch die Gürtelrose hervorgerufen werden, haben sich leichte Massagen mit 1ml Korianderöl in 20ml Trägeröl sehr gut bewährt. Bewahren Sie das Öl kühl und dunkel und für Kinder unzugänglich auf ! Hinweis: Bei exzessivem Einatmen der Dämpfe wurden vorübergehende Bewußtseinsveränderungen beobachtet! Bei innerlicher Einnahme nicht überdosieren! Fragen ? - Kritik ? -
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