-Was Sie schon immer über Ätherische Öle wissen
wollten-
Manukaöl
Leptospermum scoparium
Pflanzenfamilie Myrtaceae
Ursprünglich ist der Manukabaum in Neuseeland und einigen Regionen Ost- und Westaustraliens beheimatet. Einige Unterarten fand man auch in Südostasien und Neu - Guinea. Der schlankwüchsige Baum mit graugrüner Rinde wird bis zu 8 Meter hoch. Er trägt schmale, gepunktete Blätter, die Blüten sind üblicherweise weiß, gelegentlich auch pink bis rot. (Letztere Gattungen sind als Zierpflanzen beliebt)
Neben der Nutzung wildwachsender Pflanzen werden ausgesuchte Bäume wegen der ständig steigenden Nachfrage inzwischen auch in Plantagen angebaut. Die Blätter und Zweige werden vor und während der Blüte mit mechanischen Heckenscheren abgeschnitten; die Pflanzen werden dadurch nicht geschädigt, sondern wachsen um so kräftiger weiter.
Das ätherische Öl wird durch Dampfdestillation aus den Blättern und Zweigen gewonnen. Die Destillation sollte ca. 8 Stunden dauern, da einige wertvolle Inhaltsstoffe erst gegen Ende der Destillation abgegeben werden. Die destillierten Pflanzenteile werden vermulcht und als natürlicher Dünger genutzt.
Das klare, gelbe bis braune Öl hat je nach Anbaugebiet honigartig-süßen bis leicht medizinischen Duft und würzig-scharfen Geschmack.
Hauptinhaltsstoffe: Siehe Analyse
Obwohl die vorzügliche Wirkung des Manuka seit Jahrhunderten
bekannt ist, werden die medizinischen Qualitäten erst seit etwa
10 Jahren intensiv erforscht. Die nachstehenden Wirkungen und
Anwendungsmöglichkeiten wurden sowohl in Neuseeland als auch
England erforscht.
Interessant hierbei ist, daß das Öl auch gegen
Antibiotika-resistente Bakterien mit Erfolg eingesetzt wurde.
Eine Liste der bisher erfolgreich bekämpften Mikroorganismen
stellen wir auf Wunsch zur Verfügung.
Man unterscheidet inzwischen neun verschiedene Chemotypen von
Manuka, die sich sowohl in ihrer Zusammensetzung (Wirkung), als
auch in Geruch und Geschmack unterscheiden. Die hier
wiedergegebenen Möglichkeiten beziehen sich auf das Öl, das in
Anbaugebieten an der Ostküste Neuseelands gewonnen wird.
Körperliche Wirkung:
schmerzlindernd, antiasthmatisch, bakterizid, fungizid, entzündungshemmend, mikrobiotisch, antiparasitär, antiseptisch, antiviral, aphrodisierend, deodorierend, schweißtreibend, expektorant, immunstimulierend.
Geistige Wirkung:
gegen Streß, hervorgerufen durch Angst- oder Panikzustände
Innere Anwendung: ( maximale Tagesdosis für
Erwachsene 2-3 Tropfen,
Kinder 1 Tropfen )
Asthma, Bronchitis, Candida, Katarrh der Luftwege, Erkältung, Husten, Windpocken, Colitis (Dickdarmkatharr), Blasenentzündung, Enteritis (Darmkatarrh), Grippe, Darmparasiten, Kehlkopfentzündung, Lungenentzündung, Pneunomie, Sinusitis (Nebenhöhlenentzündung), Rachenentzündung, Rachenpilze, Mandelentzündung, Infektionen des Urinaltraktes, Vaginalentzündungen und -pilzinfektionen, Keuchhusten.
Bei Erkrankungen im Bereich der Atemwege sollte neben der Einnahme von Manukaöl zur Steigerung der körpereigenen Abwehr der Genesungsprozess durch Inhalationen, die die Krankheitserreger direkt bekämpfen unterstützt werden. Dazu geben Sie 1-2 Tropfen Manukaöl auf 1 Liter heißes Wasser und inhalieren die Dämpfe.
Erkrankungen des Darmbereiches können auch durch Zäpfchen (Rezept) bekämpft werden.
Äußerliche Anwendung:
(Als Badezusatz 2-4 Tropfen je Bad, in Trägeröl, bzw.
creme 10 Tropfen je 50 ml )
Hautabschürfungen, Abszesse, Akne, Arthritis, Dekubitus
(Wundliegen), Blasen, Pusteln, Pickel, Furunkel, Karbunkel,
Verbrennungen, Hautverletzungen, Ekzeme, Schuppen, Dermatitis,
Infektionen nach Piercing, Pilzinfektionen,
Zahnfleischentzündung, Herpes, Hautausschlag (Eiter- oder
Grindflechte) Insektenstiche, Muskel- und Rückenschmerzen,
Nagelinfektionen, Psoriasis, Rheuma, Warzen.
Bei Hautproblemen sollten bevorzugt Trägeröle verwendet werden,
die unterstützende Inhaltsstoffe haben, wie Macadamia-,
Aloe-Vera-, Karotten-, Avocado-, oder Schwarzkümmelöl.
Schwerwiegende Hautschäden können zu Beginn der Behandlung auch
mit purem Manukaöl betupft werden (allergische Hautreaktionen
und irritationen treten nur sehr selten auf).
Hilfreich sind auch Badeanwendungen, wobei sich hier die hautpflegende und heilungsfördernde Wirkung des Lavendel (Lavendula angustifolia) anbietet, von dem man 1-2 Tropfen zusätzlich beigeben kann. Die Mischung mit Lavendel sollte nur abends angewandt werden, da Lavendel ermüdend und schlaffördernd ist.
Auch für gezielte Massageanwendungen (Muskelschmerzen usw) kann das Manukaöl durch Zufügen anderer ätherischer Öle in seiner Wirkung verstärkt werden. (Synergieeffekt)
Hinweis: Wenden Sie das Öl nur in den von uns empfohlenen Dosierungen an! Lagern Sie das Öl trocken, dunkel und kühl!
Dieses Analysezertifikat eines naturbelassenen Manukaöles wurde mir freundlicherweise von der Firma "Nature" zur Verfügung gestellt.
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