Krankheitserreger
Bakterien - Pilze - Viren
- Aspergillus.
ein weitverbreiteter Schimmelpilz, der
insbesondere bei Menschen mit schwachem
Immunsystem die Lunge und andere innere Organe
befallen kann. Wichtig ist auch seine Rolle als
Allergieauslöser.
- Brucellen.
Erreger, die durch Nutz- und Haustiere auf den
Menschen übertragen werden können; meist in
Form einer Lebensmittelvergiftung.
- Candida.
Weitverbreitete Hefepilze, die Haut, Schleimhaut,
Genitalien und - bei schwachem Immunsystem -auch
innere Organe befallen können.
- Clostridien.
Ein überall vorfindbarer (ubiquitärer)
Bodenkeim. Auslöser schwerster Krankheiten, v.
a. Tetanus, Gasbrand und Botulismus (die
schwerste Form der Lebensmittelvergiftung). Das
Botulinustoxin ist das stärkste Bakteriengift -
bereits 0,1 Mikrogramm wirken tödlich.
- Epidermophyton
floccosum Besonders schnell wachsender
Pilz, der vor allem für Fußpilz verantwortlich
ist.
- Escherichia
coli. Erreger, die zu Durchfall, aber
auch zu Hamwegsinfektionen, Blinddarmentzündung
und Wundinfektionen führen können.
- Haemophilus
influenzae. Erreger, der die
geschwächte Abwehrsituation des Körpers nutzt
und eine sogenannte Sekundärinfektion bei einer
echten Virusgrippe (Influenza) auslöst.
- Helicobacter
pylori. Dies ist der einzige Organismus,
der in dem extrem sauren Magensaft leben kann.
Auslöser von Magengeschwüren und evtl.
Magenkrebs.
- Legionellen.
Dieser Erreger wurde erst 1976 bei einer Epidemie
unter Teilnehmern eines Treffens amerikanischer
Kriegsveteranen entdeckt. Inzwischen ist bekannt,
daß jährlich über 7000 Menschen allein in
Deutschland an schweren Lungenentzündungen
erkranken, die auf diesen Erreger
zurückzuführen sind.
- Listeria-Bakterien.
Diese Erreger führen zu einer grippeähnlichen
Symptomatik. Besonders gefährlich ist die
Listeriose für das werdende Kind, wenn die
Mutter in den letzten Schwangerschaftswochen
erkrankt. Die Erreger werden von Nutztieren
(Rind, Schaf, Schwein, Huhn) auf den Menschen
übertragen.
- Mycobakterium
tuberculosis. Auslöser von Tuberkulose.
Auch dieser Erreger ist durch den leichtfertigen
Einsatz von Antibiotika resistent gegen nahezu
alle herkömmlichen Medikamente. Gehäuft tritt
die resistente Form des Erregers in letzter Zeit
in Osteuropa auf.
- Pseudomonas-Bakterien.
Diese Krankheitserreger sind typische
Hospitalismuskeime, sie treten vor allem in
Krankenhäusern auf, wo sie durch den ständigen
Kontakt mit Antibiotika Resistenzen entwickeln
und deshalb mit herkömmlichen Medikamenten fast
nicht mehr zu bekämpfen sind.
Sie sind Auslöser von Hirnhaut- und
Lungenentzündung.
- Salmonellen.
Zum Teil sehr schwere Infektionen (Typhus und
Paratyphus) bzw. Lebensmittelvergiftungen. Die
Erreger werden hauptsächlich durch unhygienisch
verarbeitete Lebensmittel übertragen.
- Shigellen.
Shigellen sind die Erreger der Bakterienruhr,
einer je nach Bakterienstamm sehr schweren bis
leichten Durchfallerkrankung. Die Übertragung
der Erreger findet durch kontaminiertes Wasser
oder Lebensmiftel statt.
- Staphylokokken.
Diese Erreger finden sich bei fast der Hälfte
aller Menschen. Bei einer Abwehrschwäche
vermehren sich die Keime und führen zu
Furunkeln, Herzklappenentzündungen oder
Lungenentzündung. Staphylokokken sind typische
Krankenhauskeime. Viele Stämme des Erregers sind
gegen herkömmliche Antibiotika (insbesondere
Penizillin) resistent, während sie auf GKE sehr
empfindlich reagieren.
- Streptokokken.
Diese Erreger lösen primär Infektionen der
Atemwege aus. Sie sind auch die Erreger des
Scharlachs und des akuten rheumatischen Fiebers
(bei dem auch das Herz in Mitleidenschaft gezogen
werden kann). Weiterhin können sie für Wund-
und Hautinfektionen, Hirnhautentzündung und
Blutvergiftungen verantwortlich sein.
- Trichophyten.
Diese Pilze sind die häufigsten Hautpilze.
Häufig werden die behaarten Teile der Haut
befallen, wo sie dann Abszesse verursachen
können.
- Viren: Viren
bestehen nur aus dem genetischen Material und
einer Proteinhülle. Sie können durch
herkömmliche Antibiotika nicht beeinflußt
werden. GKE dagegen scheint auch bei
bestimmten Viren wirksam zu sein. Entsprechende
Untersuchungsergebnisse werden wir nachreichen,
sobald sie vorliegen.
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