-Was Sie schon immer über pflanzliche Heilöle wissen
wollten-
| Die 1 bis 2 Meter hohe Pflanze mit bis zu 150 cm
langen, fleischigen Blättern stammt ursprünglich aus
Südafrika und Westindien. Sie wird heute auch in
subtropischen Gebieten Südamerikas angebaut. Die Aloe ist keine Agave oder Kakteenart, sondern gehört zu der Familie der Liliengewächse (Asphodelaceae). Diese Wüstenpflanze speichert in ihren fleischigen Blättern sehr viel Feuchtigkeit, sowie Enzyme, Vitamine, Proteine, Aminosäuren, Mineralien und andere wertvolle Inhaltsstoffe. Die gallertartige Blattflüssigkeit aus den Blattspitzen enthält den höchsten Anteil an wertvollen Wirksubstanzen die in hochwertigen Aloe-Zubereitungen wie -Gel, -Konzentrat oder -Öl Verwendung findet. Bei Billigkosmetik wird einfach der gesamte Blattinhalt verwendet (meist die Reste obigen Verfahrens), der jedoch einen weit geringeren Wirkstoffgehalt von minderer Qualität aufweist. Für die Herstellung guten Aloe-Öls wird die Flüssigkeit aus den Blattspitzen in einem schonenden Verfahren gefriergetrocknet und in einem Trägeröl (z.B. Sojaöl) gelöst. Zur Erhöhung der Haltbarkeit wird Vitamin E als natürlicher Stabilisator zugegeben. Das Gel/Konzentrat ist normalerweise die pure (lat.:
purum) Blattflüssigkeit aus den Blattspitzen, die
allerdings wegen ihres Wassergehaltes leicht konserviert
sein sollte. Aloe-Zubereitungen fördern die Durchblutung der Haut,
aktivieren die natürliche Regeneration und regen die
Feuchtigkeitszirkulation an. |
![]() Aloe mit Blüten/Samenständen |
Hinweis: Innerlich sollten Aloe-Präparate nur unter Aufsicht eines Arztes/Heilpraktikers angewendet werden !
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Ed Erutan
| © Copyright 1998 by Ed Erutan | Letzte Änderung: 17.02.2004 |